© Anna Meurer

Der Ruhrpott ist ein Ort wie kein anderer. Nirgends findest du so viel Industriekultur auf einem Fleck: Zechen, Halden, alte Lokschuppen, Drehereien, Fabriken und vieles mehr.

Wo damals Industrie gelebt wurde, gehen heute Menschen von Nah und Fern auf Entdeckungstour – Kameras und Smartphones im Anschlag. Denn: Die Sehenswürdigkeiten in Mülheim und dem Ruhrgebiet sind nicht nur tolle Ausflugsziele und industriekulturelle Schätze, sondern auch spitzenmäßige Fotomotive.

Manchen Spots siehst du ihren industriekulturellen Charakter bestimmt direkt an. Die Siedlung Mausegatt, die Alte Dreherei oder das Aquarius gehören dazu.

Wo Industriekultur auf den ersten Blick vielleicht nicht sichtbar, aber definitiv vorhanden ist, erfährst du hier.

© Anna Meurer

Industriekultur setzt sich mit der Geschichte des industriellen Zeitalters auseinander. Das Ruhrgebiet, auch „Kohlenpott“ genannt, ist die bekannteste Region, wenn es um Industrialisierung in Deutschland geht.

Industriekultur lenkt unseren Blick auf Meilensteine und Persönlichkeiten, die Wirtschaft und Industrie revolutioniert haben: August Thyssen, Alfried Krupp, den Mülheimer Unternehmer Hugo Stinnes und viele mehr.

Industriekultur wird an zahlreichen Orten gelebt: Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet erinnern an die Industriegeschichte des Reviers. Jede erzählt sie auf ihre Weise, jede ist ein Unikat. Und doch haben alle Sehenswürdigkeiten eins gemeinsam: Sie stehen für die Liebe zum Ruhrpott.

© Pascal Tönnissen

  • Camera Obscura mit Museum im ehemaligen Wasserturm in Mülheim Broich
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  • Aquarius Wassermuseum im ehemaligen Wasserturm in Mülheim Styrum
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  • Alte Dreherei
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  • Sonnenuntergang im Sommer am Wasserkraftwerk Raffelberg in Mülheim
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  • Ruhrtalbrücke im Sommer im Mülheimer Ruhrtal
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© Anna Meurer

Bodenständig. Charmant. Heimatverbunden.

In Mülheims Siedlungen kannst du eine besondere Atmosphäre wahrnehmen. Die Geschichte der Arbeitersiedlungen MausegattHeimaterde und Papenbusch lebt bis heute weiter. Du spürst sie durch die einzigartigen Fassaden der denkmalgeschützten Häuser und die liebevoll gepflegten Vorgärten. Vor allem aber spürst du den Ruhrpott in der Mentalität der Nachbarschaft: offen, locker, heimisch.

Um sie richtig kennenzulernen, solltest du die Arbeitersiedlungen unbedingt besuchen. Womöglich wird die Liebe zum Ruhrpott auch in dir geweckt.

© RTG / Jochen Schlutius